Ungarn: Die Tour – Teil 1 (Die Hinfahrt)

Im Februar hatten wir euch ja schon von Europas längsten Powertrail in Ungarn berichtet; an Ostern war es dann bei uns soweit. Zusammen mit Bulldraga, D&TR und Stagbuilder machten wir (Monotofi, Mori868 und meiner einer) uns auf den Weg in Richtung Plattensee, um diese Herausforderung gemeinsam anzugehen. 

Während die Bulldragas und das Team D&TR schon ein paar Tage früher losgefahren waren, begann für uns am 22. April früh morgens das Abenteuer. Nachdem Mo und ich Marc Stagebuilder in Augsburg abgeholt hatten, fuhren wir weiter nach Frasdorf, wo bereits Sohn #1 Monotofi auf uns wartete. Und dann war das Auto auch schon voll. Wie Marc treffend bemerkte, schafften wir das auch ganz ohne Frauen :-). Über Salzburg ging die Fahrt zunächst auf der Westautobahn nach Osten und bei einem Halt in der Nähe des Attersees (GC2P60M) konnte Monotofi seinen 1.000sten Fund verbuchen. Die Örtlichkeit war zwar für diesen Anlass wenig spektakulär aber im Zusammenhang mit dem Gesamterlebnis durchaus passend.

Bei Giering bogen wir dann ab auf die A9 nach Süden und fanden in der Nähe des TB-Hotels an der A9 (GC17AGA) eine wahre Eisenbahnidylle. Mitten durch den Wald gingen dort die Schienen und es hätte uns kaum gewundert, wenn hier noch Dampflokomotiven fahren würden. Doch es sollte noch besser kommen. In weiser Voraussicht hatte Marc nämlich ein großzügiges Pocket Query entlang der Route gezogen und lud uns in Spielfeld spontan zu einer Partie Bridge (GC1WKT5) ein. Dort erwartete uns eine tolle Kletterübung unterhalb einer Eisenbahnbrücke. Hatte doch der Owner ausgerechnet im Bereich des Mittelpfeilers sein Dösle verloren :-). Und kaum hatten wir dieses Erlebnis hinter uns gelassen, kamen wir auch schon zu einem weiteren Höhepunkt der Hinfahrt. Das Schloss in Spielfeld (GC2Q24R). Hier war in der Tat der Cache Nebensache und wie der Owner treffend in seinem Listing schreibt, ist dies ein Märchenschloss im Dornröschenschlaf, welches wir ungehindert betreten und ausgiebig bewundern konnten.

Am Nachmittag hatten wir dann noch ein weiteres schönes Erlebnis. Kurz vor der kroatischen Grenze steuerten wir die Burg Borl (GC297M7) an, wo wir auf dem Parkplatz auf ein Auto mit deutschem Kennzeichen stießen. Unser erster Gedanke, dass dies nur Geocacher sein könnten, stellte sich wenig später als richtig heraus. Supergörl und ihr Freund Knitterflusser waren ebenfalls auf dem Weg nach Kroatien und lockerten ihre Fahrt ebenfalls mit diesem Cache auf. Da lag es also Nahe, gemeinsam auf  ‚Schatzsuche‘ zu gehen und ganz nebenbei erfuhren wir, dass sie als nächstes Ziel einen Cache in Varaždin (GC2RR2M), der Heimatstadt von Supergörl, auf ihrem Plan hatten. So ein Zufall, auch wir wollten dorthin. Bestand doch mitten in der Stadt noch die Chance auf einen STF, nachdem Bully hier den FTF abgeräumt hatte. Immerhin gut 500 km von seiner Homezone entfernt. In Kroatien kann man halt auch noch acht Tage nach dem Publish einen Erstfund schaffen. Leider ging sich dann dort eine gemeinsame Suche nicht aus. War aber auch verständlich, dass die beiden zuerst zu ihrer Familie wollten.

Und dann erreichten wir Ungarn. Wir hatten uns hier noch ein paar alte Cache herausgesucht, die uns allen noch in der Platzierungsmatrix fehlten. Bei dem virtuellen Cache East 17 (GC87A4) in Nagykanizsa tarnten wir uns als Reporter und konnten so ungehindert die erforderlichen Informationen in der Mitte eines Kreisverkehrs sammeln. Beeindruckt hat uns dann auch eine 700 Jahre alte Linde auf einem Friedhof bei Szokedencs (GC1F1AC). Kurioserweise scheint es hier üblich, die Inschriften auf den Grabsteinen auf der Rückseite anzubringen.

Kurz darauf hatten wir dann auch unser Tagesziel erreicht. In Zamardi am Balaton besitzt Bullys Vater praktischerweise ein kleines Ferienhäuschen, welches wir freundlicherweise als Unterkunft mitnutzen durften. Dort wurden wir bereits von den Bulldragas und D&TR erwartet und kamen gerade rechtzeitig für Chili con Carne vom offenen Feuer. Einfach nur Lecker!
Und dann machten wir uns an die Planung für den nächsten Tag: der Somogy Power Trail mit seinen 270 Dosen sollte bezwungen werden. Aber das ist eine eigene Geschichte …

Bilder der Hinfahrt:

 

Podcast zur Hinfahrt:

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2 Kommentare zu Ungarn: Die Tour – Teil 1 (Die Hinfahrt)

  1. Supersabs sagt:

    Danke für den schönen Bericht über die Anreise,
    ich freue mich schon auf den Rest.
    Das Schloss Spielfeld klingt ja recht interessant, vielleicht kommen wir da auch mal hin…

  2. Freue mich schon auf die nächste Power-Folge. Solche Reiseberichte sind immer wieder toll anzuhören. Viele Grüße und vermutlich sieht man sich ja dann in Ulm.

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