MyGeoDB – Meine Geocaching Datenbank, vom Cache bis zum Trackable

Wer kennt das nicht: Im Laufe der Zeit wächst die eigene Sammlung mit schicken Geocoins (bei dem ein oder anderen bis ins Unüberschaubare) und man möchte irgendwie Ordnung in seine Sammlung bekommen? Bislang waren da einfache Textdokumente, Tabellen oder selbstgestrickte Bildchen die adäquaten Mittel zum Zweck. Hat man dann erst einmal Ordnung in seine Verwaltung gebracht, geht das Drama jedoch weiter: Man möchte seine Schmuckstücke ja auch mal präsentieren und so gehen die teilweise seltenen und wertvollen Coins bei Events von Hand zu Hand und man ist hinterher damit beschäftigt, Fingerabdrücke und Essensreste von den geliebten Talerchen zu entfernen. Und was ist eigentlich mit all den neugierigen Beobachtern, die die schicke Sammlung vielleicht auch discovern möchten? Entweder sitzt man stundenlang und notiert oder fotografiert die Codes, oder der Owner hat eine Liste mit den Codes vorbereitet. Dann bleibt immer noch eine Menge Arbeit übrig, wenn man die Coinliste Stück für Stück abarbeitet.

Abhilfe schafft hier ein „Tool“, über welches mein geschätzter Cacherkollege Rumburak67 eigentlich mehr durch Zufall gestolpert ist und welches er uns liebenswerterweise durch diesen Kurzberich etwas näher vorstellt.

Es handelt sich hierbei um eine browserbasierte Anwendung, die unter der URL www.mygeodb.de erreichbar ist. Mit dieser Online-Datenbank ist es möglich, die eigenen Coins und Trackables von www.geocaching.com zu verwalten.

Besonders interessant ist hierbei die Möglichkeit, sogenannte Freigabecodes in beliebiger Menge zu erstellen, diese dann in Form von kleinen Kärtchen auszudrucken und dann an befreundete Cacher weiterzugeben. Jeder, der so eine Karte bekommt, hat jetzt die Möglichkeit sich in der Datenbank mit einem  zeitlich begrenzt gültigen Account anzumelden und die Coins dort zu discovern. Natürlich kann man sich die Coinlistings vorher mitsamt Bildmaterial und dem Icon anschauen.

Für den Owner stehen noch weitere Optionen zur Verfügung. Beispielsweise kann man angeben, ob die jeweilige Coin zum Tausch oder auch zum Verkauf steht. Diese Option steht auch für nicht aktivierte Trackables zur Verfügung, so dass hier wirklich ein optionsreiches Tool für die „Coinverrückten“ entstanden ist. Erfreulicherweise setzten die Entwickler Verbesserungsvorschläge und Änderungen sehr schnell um und passen die Datenbank so an die Bedürfnisse der Nutzer an.

Derzeit (Stand 03.5.2012) sind in dieser Datenbank bereits mehr als 9200 Trackables von verschiedenen, teils sehr prominenten Usern erfasst. In Zukunft soll MyGeoDB noch um verschiedene Features erweitert werden – man darf also gespannt sein.

Wer jetzt neugierig geworden ist und Rumburaks Sammlung dort mal anschauen möchte, darf sich vertrauensvoll per Mail bei ihm melden und erhält dann einen Freigabecode.

von Rumburak67

Ganz lieben Dank für diesen ersten Eindruck und viele Grüße in den Norden.

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4 Kommentare zu MyGeoDB – Meine Geocaching Datenbank, vom Cache bis zum Trackable

  1. Rumburak67 sagt:

    Fantastisch, lieber Martin. Wo bekommst Du nur immer diese exzellenten Berichte her? 😉
    Vielen Dank für die Grüße aus der Heimat.

  2. zwischenmahlzeit sagt:

    Da kannst mal sehen, was ich für einen gutes Redaktionsteam habe :-).
    Morgen habe ich übrigens vor, eine weiße Seite zu veröffentlichen. Da sollte dann eigentlich der Artikel vom Bully stehen, der diesen aber augenscheinlich zum Cachen mitgenommen hat ;-).
    Herzliche Grüße zurück.

  3. Louis Cifer sagt:

    Es gibt noch ein Gespräch mit dem Herausgeber der Datenbank, wer dem lauschen möchte ist hier richtig: http://www.teufelstalk.eu/?p=188 Viel Spaß und Gruß in die Runde, Micha

  4. zwischenmahlzeit sagt:

    Hallo Louis,
    ganz lieben Dank für diese Ergänzung. Habe ich natürlich schon gehört :-).
    Herzliche Grüße ins Fegefeuer,
    Martin

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