Kann Geocaching zur Gesunderhaltung beitragen?

Dieser spannenden Frage möchte Sebastian, in hiesigen Geocaching-Kreisen vielleicht eher als Grandpa Wonka bekannt, in einer Projektarbeit im Rahmen seines Gesundheitsmanagement-Studiums nachgehen.

Grundlage seiner Untersuchung ist die steigende Unbeweglichkeit der Bevölkerung. Immer weniger Menschen bewegen sich, was in den meisten Fällen gesundheitliche Folgen hat. Zwei von drei Bundesbürgern verbringen ihre Freizeit lieber auf dem Sofa oder beim Essen, als sich zu bewegen! Die Folgen reichen von Gewichtzunahme über das erhöhte Risiko für Rücken- und Gelenkbeschwerden bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. All dies resultiert eben aus mangelnder Bewegung.

Jetzt wäre natürlich eine relativ unkomplizierte Möglichkeit, sich ohne großen Aufwand körperlich zu betätigen, Nordic Walken oder Joggen zu gehen. Dazu fehlt vielen jedoch einfach die Motivation. Hinzu kommt, dass diese Art der Bewegung für viele relativ eintönig und langweilig erscheint; es fehlt der geistige Anreiz, man läuft einfach mehr oder weniger stumpf vor sich hin.
Zugegebenermaßen ist dies aber auch für manche der Grund, um einfach mal den Kopf frei zu bekommen. Doch, wenn man auf diese Weise alleine trainiert, ist eben auch die Gefahr groß, dass die Motivation hierfür schnell nachlässt und der gewünschte Trainingseffekt ausbleibt.

Eine Möglichkeit, die Joggingrunde aufzuwerten, wäre es, sie mit Geocaching zu verbinden. Hierbei ist Laufen ja nur Mittel zum Zweck! Mit dem Frischluftfaktor als Grundlage lassen sich viele Caches, ob Multis oder PTs (z.B. den Radl-Power-Trail in den Westlichen Wäldern) auch gut erjoggen.

In seiner Arbeit möchte Sebastian Mattner herauszufinden, ob Geocaching mit seinem gleichzeitigen Anspruch an Geist und Körper dazu beitragen kann, sich gesund zu erhalten. Zu diesem Zweck hat er eine Online-Umfrage [diese läuft 🙂 noch bis zum 7.1.2012] gestartet, deren Auswertung in seine Untersuchung einfließen soll. Es wäre schön, wenn ihr ihn mit einer Teilnahme unterstützen würdet. Alle Daten sind natürlich 100% anonym und werden vertraulich behandelt! In seinem Namen schon einmal herzlichen Dank fürs Mitmachen und über das Ergebnis werden wir selbstverständlich hier berichten.

Hier noch einmal der Link zum Fragebogen:

http://www.surveymonkey.com/s/FK8DV7K

 

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3 Kommentare zu Kann Geocaching zur Gesunderhaltung beitragen?

  1. Hallo!
    Ich finde schon, dass Geocaching helfen kann, sich gesünder zu beschäftigen. So manch ein Multi ist lang und man ist schon einige Stunden an der frischen Luft unterwegs. Fürs Joggen würde ich persönlich aber nicht zum Geocaching raten, da man durch die Pause, die man durchs suchen, finden und loggen hat, irgendwie aus dem Takt kommt. Wäre nichts für mich. Aber als Alternative zum Couch-Potatoe-Dasein ein paar Dosen bei einem ausgiebigen Spaziergang finden ist super! 🙂
    Viele Grüße!

  2. Starglider sagt:

    Geocaching können die meisten Menschen nicht so regelmäßig betreiben wie andere Sportarten.
    Wer ähnlich oft cachen geht wie andere Leute z.B. joggen dem gehen irgendwann die Ziele in der näheren Umgebung aus.

    Die gleichen Caches immer wieder zu besuchen wäre ja genau so „unterhaltsam“ wie Jogging.
    Also werden immer längere Anfahrten nötig und die Bewegung tritt dabei immer mehr in den Hintergrund.

  3. luckyfive sagt:

    Teilgenommen – obwohl ich gerade bei dem Thema Geocaching sonst an solchen Umfrage nicht teilnehme. Aber bei einem hiesigen Cacher sieht die Welt anders aus 😉

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