Geocacher helfen OpenStreetMap

Das Kartenmaterial von OpenStreetMap (OSM) erfreut sich auch unter Geocachern immer größerer Beliebtheit. Die Vorteile liegen auf der Hand: zum einen sind die Karten kostenlos verfügbar und zum anderen sind sie in manchen Bereichen auch inzwischen aktueller als z.B. die doch schon etwas in die Jahre gekommene Topo V4 für Deutschland von Garmin. Doch kostenlos bedeutet auch, dass hinter OSM kein kommerziell ausgerichtetes Unternehmen steckt, sondern die Informationen durch eine große Gemeinschaft freiwilliger Helfer zusammengetragen wurden und weiterhin ständig werden. Was liegt da näher, als dass auch die Geocaching-Gemeinschaft zu der stetigen Weiterentwicklung vielleicht einen Beitrag leisten kann. Um hierfür einen Ansporn zu schaffen, hat jetzt der aus Berlin bekannte Cacher, Blogger und Ex-Podcaster 😉 moenk ein Gewinnspiel ins Leben gerufen.

Es ist an der Zeit, dass Geocacher die OpenStreetMap unterstützen!„, so lautet der plakative Aufruf in seinem Blog. Ihm selbst haben sowohl Geocaching als auch OpenStreetMap in seiner beruflichen Entwicklung sehr geholfen, schreibt er weiter. Als Anreiz spendiert er deshalb einen dicken Stapel Geocoins, und zwar nicht irgendwelche, sondern die zum 8-jährigen Jubiläum der grünen Hölle von Sepp&Berta.

Was ist zu tun?

Unter allen Cachern, die bis Ende April 2012 mindestens 10 Punkte in die OpenStreetMap eingetragen haben, werden 50 dieser besonderen Geocoin ausgelost. Wer jetzt also mitmachen möchte, schreibt einfach zu moenks Artikel einen Kommentar (oder für Blogger: Trackback) mit dem OpenStreetMap-Namen, unter dem die Einträge erfolgt sind.

Gehen mehr als 50 Kommentare ein, werden die Geocoins unter den Teilnehmern verlost. Die 10 eingetragenen Punkte in der OpenStreetMap werden natürlich auch überprüft.

Und wie mache ich das jetzt?

Jetzt klingt das anfangs erst einmal ganz schön kompliziert, denn wie füge ich nun Informationen in die OSM-Karte hinzu? Auch hier hat moenk eine Lösung parat. Denn es natürlich nicht jedermanns Sache, sich in die hierfür üblichen Programme wie JOSM oder Potlatch einzuarbeiten. Moenk hat  sich daher ein kleines Programm mit dem Namen YAPIS ausgedacht, mit dem seiner Meinung nach sogar seine Oma Punkte in die OpenStreetMap hätte eintragen können. Wie ich inzwischen selbst feststellen konnte, geht das wirklich sehr einfach, denn auf der Yapis-Seite (http://yapis.geoclub.de/) sind die wenigen erforderlichen Schritte bestens erklärt, damit ein georeferenziertes Bild oder eine gpx-Datei vom Navigationsgerät erfolgreich hochgeladen werden kann; auch kann man einfach einen Punkt in der Karte markieren und Informationen hinzufügen.

So, und jetzt wieder raus mit Euch zum Cachen und bitte immer das Tracking eifrig mitlaufen lassen :-).

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