Erfahrungsbericht LED-Lenser H14

Ja, ist denn jetzt schon Weihnachten? Natürlich noch nicht aber unser lieber Cacherfreund Rumburak67 durfte sich jetzt schon über eine vorgezogenes Weihnachtsgeschenk freuen. Liebenswerterweise hat er uns auch gleich seine ersten Erfahrungen mit seiner Neuanschaffung  zukommen lassen:

LED Lenser H14 Quelle: www.zweibrueder.com

Quelle: www.zweibrueder.com

Ein paar Tage ist es her, als mich während eines Nachtcaches in Pürgen der Gedanke beschlich, dass eine neue Stirnlampe genau das richtige Weihnachtsgeschenk wäre. Irgendwie hatte mich dieser Gedanke schon seit dem Besuch des MEGA in Köln beschäftigt, denn dort hatte ich die Gelegenheit, das neue Highendmodell von LED Lenser ™ auszuprobieren. Allerdings hatte ich an eine Neubeschaffung – neben Weihnachten – noch eine weitere Voraussetzung geknüpft: Solange meine H7 aus dem gleichen Hause ihren Dienst noch versieht, bleibe ich auch dabei. Zwar hatte das gute Stück schon „einige“ Stunden auf dem Buckel und diverse Nachtcaches hinter sich, der Kopfriemen war schon etwas ausgeleiert und der – nicht für Dauereinsatz und häufigen Gebrauch ausgelegte – Verstellmechanismus für die Neigung musste schon mit einem Hakenklettsystem modifiziert werden. Alle diese Abnutzungserscheinungen war ich bereit zu akzeptieren, doch als ich nach besagtem Nachtcache meine Ausrüstung am nächsten Tag wieder auf Vordermann bringen wollte, entdeckte ich unmittelbar am Batteriegehäuse einen Kabelbruch. Die äußere Ummantelung löste sich langsam auf und bei einem der drei Drähte schaute schon das bereits angelaufene Kupfer heraus.

Hier herrschte sofortiger Handlungsbedarf und schon wurde das Web nach einer günstigen Bezugsquelle durchstöbert. Ein offensichtlicher Schnäppchenpreis i.H.v. 86,90 exkl. Versand erweckte mein Interesse, das sich aber aufgrund der angekündigten Lieferfrist von 5-6 Wochen spontan wieder schlafen legte. Nach ein wenig weiterführender Recherche fiel meine Wahl schließlich auf amazon. 2 Tage nach der Bestellung lag das gute Stück dann auch schon vor der Türschwelle und in einer ruhigen Abendminute habe ich mal einen ersten Trageversuch gestartet. Die Lampe bringt mit vollem Batteriebehälter immerhin etwa 350 g auf die Waage, was aber dank des zusätzlichen Mittelriemens und dem ausgewogenen Gewicht von Lampenkopf und Batteriebehälter nicht unangenehm auffällt. Die ergonomische Form des Lampenkopfes fühlt sich zudem wirklich perfekt an.

Auch haptisch macht das komplette System einen wertigen Eindruck – dieser Punkt kann also schon mal mit einem „+“ bewertet werden. Als nächstes stand das Studium der – anfangs überladen wirkenden – Bedienungsanleitung auf dem Prüfstand. Wenn man sich hier ein paar Minuten Zeit und Ruhe nimmt, kommt man auch sehr schnell hinter das Geheimnis des ausgeklügelten „Lichtkonzepts“ der H14: Mit ihren 3 Lichtprogrammen, 8 Funktionen und 2 „Energy Modes“ bietet sie dem Nutzer vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Ich habe mich hierbei für das „Easy“-Programm mit dem „Energy Saving“-Modus entschieden. Diese Kombination bietet mir schnellen Zugriff auf die zwei wichtigsten Funktionen (Power und Low/Dimmer) und optimiert den Stromverbrauch zu Gunsten längerer Ausdauer.

Für diejenigen, die es etwas opulenter mögen, bietet das „Professional“-Programm noch eine SOS-Funktion und zwei Strobo-Modi. Darüber hinaus lässt sich die Lampe mit dem mitgelieferten Zubehör auch als Fahrrad-, Brusttaschen-, Gürtel- oder stationäre Arbeitsleuchte verwenden. Um ganz flexibel zu sein – und für die kalten Tage – liegt noch ein Verlängerungskabel für den Batteriebehälter bei, so dass man diesen in der Tasche nahe am Körper tragen kann.

Hat man sich also irgendwann für „seine“ Zusammenstellung entschieden, ist der Rest ein Kinderspiel. Statt des (von der H7 bekannten) Drehhebels mit Potentiometer auf der Steuerplatine hat man sich bei diesem Modell für einen einzigen Schalter / Taster entschieden. Über diesen erfolgt sowohl die Programmierung als auch die Bedienung während des normalen Betriebes. Die Bedienung ist auch mit Handschuhen problemlos möglich. Ein weiteres Highlight ist der Fokusmechanismus des Lampenkopfes. Während der Lichtkegel der H7 mit einer Art „Schiebehebel“, der in einer gefrästen Rille des Lampenkopfes lief, verändert werden konnte, gibt es bei der H14 einen soliden Schiebemechanismus für den ganzen Lampenkopf. Und auch dieser kann nur als gelungen bezeichnet werden, denn die Fokussierung lässt sich ändern, ohne dass sich die Trägerplatte in die Stirn bohrt bzw. von der Stirn löst: ein weiterer dicker Pluspunkt.

Ein – oben bereits erwähnter – Schwachpunkt der H7 war m.E. die verschleissanfällige Neigungsverstellung des Lampenkopfes. Der verwendete Kunststoff nutzt sich relativ schnell ab und danach steht man vor dem Problem, dass einem der Lichtkegel im wahrsten Sinne des Wortes vor die Füße fällt. Hier wird sich die H14 noch im Langzeittest beweisen müssen, doch das metallische Geräusch beim Einrasten in der neuen Position macht schon mal einen vielversprechenden Eindruck – hier gibt es das dritte Plus!

Fazit: Zweibrüder Optoelectronics ™ hat mit dieser Lampe bei mir einen echten Volltreffer gelandet. Bis jetzt habe ich noch keine Nachteile – sieht man einmal vom etwas hohen Beschaffungspreis ab – gefunden und ich freue mich schon auf den nächsten N8Cache.

von Rumburak67

Ganz lieben Dank für diesen ersten Eindruck und da weiß ich ja jetzt auch, was ich auf meinen Wunschzettel schreibe 🙂

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