Team Z - Geocaching (B)Logbuch

Seit Mai diesen Jahres wächst er stetig und folgt dabei ganz der Geschichte von Ephraim Kishon: Der Blaumilchkanal im Süden von München (hier geht’s los). Mit derzeit deutlich über 400 Einzelcaches hat er dabei Europas bislang längsten Powertrail, den Somogy-Power-Trail in Ungarn (270 Dosen), längst überholt. Und ein Ende ist nicht in Sicht …

Grundlage für diese Cacheserie ist wie gesagt eine Satire von Ephraim Kishon. Diese handelt von Kasimir Blaumilch, einem aus der Irrenanstalt entflohenen Geisteskranken, der prompt beginnt, die wichtigste Hauptverkehrsstraße in Tel Aviv mit einem Presslufthammer aufzureißen. Als die Polizei notgedrungen beginnt, die Straße zu sperren und die Anwohner sich zunehmend über den praktisch ununterbrochenen Lärm beschweren, beginnen die Behörden eine umfangreiche, jedoch ergebnislose Ursachensuche und die Beteiligten der Stadtverwaltung und des Bautenministeriums schieben  sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Um diese Peinlichkeit zu beenden und die Arbeiten zu beschleunigen wird der gesamte Bautrupp der Stadt zu dieser Baustelle hinbeordert. Der Zufall will es, dass Blaumilch mit seinem Presslufthammer unmittelbar während des Prozesses das Meer erreicht, sodass die Wassermassen mitten in die Stadt Tel Aviv einströmen.

Schlussendlich eröffnet der Bürgermeister stolzgeschwellt den neuen Innenstadtkanal und preist die Stadt als “Venedig des Nahen Ostens”, sodass sich zum Schluss alle Handlungsstränge im Positiven auflösen.

Soweit also die Geschichte hinter diesem Powertrail.  Stellvertretend für den aus der Irrenanstalt entflohenen Kasimir Blaumilch hat ‘Tim Trailer’ erstmalig den Geocaching-Presslufthammer südwestlich von Rosenheim angesetzt (GC2WVYR). Und während ein Teil der Strecke in Richtung Chiemsee führte, folgte er in der anderen Richtung über Rosenheim, Nieder- und Oberaudorf, dem Sudelfeld, Miesbach, Weyarn und nördl. v. Holzkirchen weiter nach Dietramszell, Wolfratshausen, Schäftlarn, am Wörthsee vorbei nach Etterschlag und Mammendorf. Und es wird immer noch gebaut. Im Moment nördlich von Mammendorf in Richtung A8.


Der Blaumilchkanal

Auch wurde  zwischenzeitlich der Presslufthammer an “Monsterbox” weitergegeben (ab #118). Dieser führte den Gedanken bis #185 aus, ehe ihn “psilo” bis #206 ablöste. Doch es dauerte nicht lange, da ergriff “Wosquiswoasmanet” die Initiative und baute bis #228 einfach mal an. Im Moment fungiert “Keselug” als Bob der Baumeister und man darf gespannt sein, wie es weiter geht. Denn eigentlich endet der echte Blaumilchkanal ja an einem Meer und bis dahin sind es immerhin, wenn es weiter nach Norden gehen sollte, noch rund 800 km …

Quelle für die Zusammenfassung der Geschichte vom Blaumilchkanal: Wikipedia

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21 Kommentare zu “Der Blaumilchkanal”

  1. Ich mach mich zwar immer unbeliebt bei anderen Cachern wenn ich das sage, mache es aber trotzdem: Powertrails werden das Geocaching zerstören. Auch wenn diese Caches an Wegen angelegt sind und diese nicht verlassen werden wird es über kurz und lang die Vertreter der Jäger und Naturschützer auf den Plan rufen. Wie das dann in der Presse dargestellt wird kann man ja derzeit bei der Field-of-Fame Problematik sehen. Kultur ade – schneller Zähler Juche

    Spike05de

  2. @spike05.de: Diese Gefahr sehe ich auch. Aus diesem Grund stehen wir im Moment auch bei dem Radel-Power-Trail in den Westlichen Wäldern im Dialog mit den Grundstückseignern, Waldbesitzern und Jägern. Da gibt es natürlich auch mitunter Vorurteile und Problemstellungen. Allerdings gibt es ebenso auch hoffnungsfrohe Ansätze, dass sich ein Teil davon im Gespräch klären lassen und alles zur Zufriedenheit aller abläuft. Für manche reinen Statistikcacher sind kilometerlange Spaziergänge oder Radeltouren ohnehin ein Greuel :-)

    zwischenmahlzeit

  3. Nie im Leben hätte ich erwartet, dass Geocaching mal solche Auswüchse annimmt. Auswüchse, nein ekelhafte Wucherungen, die am Ende tödlich sein werden. Verantwortlich wird niemand gewesen sein wollen, doch sind es meines Erachtens nur ein paar Wenige, die wissentlich die Ausbreitung dieser Krankheit fördern.

    Wie soll man denn einem Förster, Naturschützer oder Jäger – und am Ende dem Politiker, der Geocaching kraft Gesetzesbeschluss verbieten wird – die Daseinsberechtigung oder gar Notwendigkeit eines Powertrails erklären, ohne für komplett verrückt gehalten zu werden? Warum sollte ein Grundstückseigentümer freimütig sein OK zu einem Powertrail auf seinem Grund geben, wenn nach vier Wochen alle 150 Meter ein Schlachtfeld mit freigeschaufelten Wurzeln im Wald zu finden ist (400 Spoilerbilder druckt niemand aus und für paperless caching fehlt vielen das Knowhow/Equipment). Eine einzige bescheuerte Zahl hinter eurem Pseudonym ist euer Antrieb für diese stupide Zeitverschwendung.

    Im Kollegenkreis durfte ich letztens miterleben, wie ein Jäger aufs Stichwort Geocaching reagiert (ohne dass er von meinem Bezug zum Thema wusste): „Geocaching? Das ist die Pest!“.

    Mir fällt es schwer, mit derselben Faszination vom Geocaching zu erzählen, wie ich es vor 2-3 Jahren getan habe. Ihr spielt ein Spiel, das ich niemals spielen wollte. Wann der Anfang vom Ende war weiß niemand so genau, aber er liegt hinter uns. Ade Geocaching, es war schön!

    Um Missverständnisse zu vermeiden: Mit der direkten Anrede im obigen Text darf und soll sich JEDER Power-Trail-Cacher angesprochen fühlen (und niemand spezielles).

    SickRon

  4. @SickRon: Das sind in meinen Augen harte Worte, die Du da benutzt. Ich denke, es sollte jedem selbst überlassen werden, welchen Teil des Angebots er aus dem großen Kuchen Geocaching nutzen mag. Es wird keiner gezwungen, einen Powertrail zu machen, Mysterys zu lösen, auf Bäume zu klettern oder die Grenze zur Illegalität zu überschreiten, indem er befriedete Lost Places besucht ;-) . Hier über andere und deren Vorlieben zu urteilen, ist in meinen Augen nicht gerade zielführend. Denn sind wir einmal ehrlich: eine Daseinsberechtigung oder gar Notwendigkeit des Geocaching lässt sich auch ohne Powertrails überhaupt nicht ableiten. Es ist ein Spiel und sollte auch so verstanden werden. Die Popularität und die damit einhergehende wachsende Anzahl an Cachern ist das ‘Problem’. Und da sollte in meinen Augen die Gemeinschaft auch ein wenig zusammen stehen und überlegen, wie sie dieser Herausforderung begegnen könnte. Positive Ansätze hierzu gibt es ja bereits.

    zwischenmahlzeit

  5. Erstmal nur zur Info: Der BMK wurde von Tim Trailer begonnen, und zwar nicht in Chieming, sondern irgendwo südwestlich von Rosenheim.

    Und die, die hier schon wieder mal das Ende des Cachings prophezeihen, sollten einfach mal ein Stückchen des Trails machen, OK, eigentlich reicht eine Dose, dann kennt man eh alle :) .

    Da gibt es keine Schlachtfelder, keine umgegrabenen Wälder usw. Wozu auch. Die Dosen hängen fast alle an Verkehrsschildern, direkt an der Straße. Man sieht sich den Hint ggf. den Spoiler an, und weiß schon in 300 m Entfernung, wo die Dose ist. Das ist *kein* “Field of Fame” mitten im Wald.

    Über den Sinn oder Unsinn eines solchen Powertrails mag man diskutieren, aber Jäger oder Naturschützer wird es mit Sicherheit nicht auf den Plan rufen. Warum auch? Höchstens mal die Anwohner, weil ein paar Dosen etwas, hm, ungünstig liegen.

    Barkley

  6. @Barkley: Ganz herzlichen Dank für die Info. Das werde ich gleich mal im Text korrigieren.

    zwischenmahlzeit

  7. Werter Herr Zwischenmahlzeit,

    vielen Dank für deine Antwort. Ich bin mir bewusst, dass ich mir mit meiner Meinung nicht überall Freunde mache. :) Ich stimme dir absolut zu, dass die wachsende Popularität ein Problem ist, dem begegnet werden muss. Wenn Powertrails nur von fünf Leuten im Jahr besucht würden, gäbe es gar keine Problematik. Die Problematik ergibt sich durch die Masse und die damit darauf aufmerksam werdenden Interessensgruppen contra Geocaching.

    Ich bin überhaupt kein Fan von Mysteries, und trotzdem fallen mir genug Argumente und Beispiele ein, mit denen ich einem Vertreter einer der o.g. Interessensgruppen die Motivation und Faszination für einen Mystery so erläutern kann, dass er zwar danach nicht zum Cacher wird, aber Geocaching als Hobby, und möglicherweise auch einen Cache auf seinem Grund, akzeptieren wird. Selbiges gilt für alle Kletter-, Röhren-, Lost-Place-, Earth-Caches usw.

    Um es konkreter zu machen: ich kenne da einen Cache (du sicherlich auch), bei dem müssen im Wald Gewichte geschätzt, Gerüche erkannt und Geschmäcke zugeordnet werden. Zeige diesen Cache einer Gruppe von Jägern, Förstern und Waldbesitzern. Gehe danach mit derselben Gruppe einen Powertrail ab. Die unterschiedlichen Reaktionen kann sich jeder vorstellen.

    Und wenn es dann von der Jäger/Waldbesitzer/Förster-Lobby heißt “99% der Caches gehören zu Powertrails, schaden der Umwelt und haben dabei keinen kulturellen/pädagogischen/Erholungs- Wert”, und sie damit recht haben, wie soll man dann als Geocacher noch für sein Hobby argumentieren?

    SickRon

  8. @Barkley Ich bezog mich auf den in den Kommentaren genannten Radel-Powertrail in den Westlichen Wäldern bei Augsburg. Beim Blaumilchkanal sind die Interessensgruppen dann eben genervte Anwohner / Verkehrspolizei gegenüber denen man argumentieren muss. Problematik bleibt die selbe.

    SickRon

  9. @SickRon: Sorry, das hab ich missverstanden.

    Aber wie gesagt, beim BMK sind 99% der Dosen, zumindest derer, die ich gemacht habe, aus jedweder Hinsicht völlig unproblematisch.

    Barkley

  10. Jetzt will ich mich auch mal äußern. SickRon ist ja ganz schön hart drauf….Powertrails in Wäldern halte ich auch nicht für eine soooo geschickte Sache. Aber das schöne z.B. am Blaumilchkanal ist doch: es ist einfach klasse bescheuert. Geocaching an sich ist ja sowieso bekloppt und hat was anarchistisches, das ist genau das was mir so gut gefällt: die absolute Sinnlosigkeit. Witzigerweise versuchen manche “ernste” Cacher immer Begründungen zu formulieren um ihr Tun in einem guten Licht darstellen zu können….ich finde es macht einfach Spaß, (aber nur wenn man die Dose findet, sonst werd ich immer cholerisch:-) Allerdings: die Ökobilanz ist natürlich bescheiden, denn wenn man eine bestimmte Foundzahl hat bleibt einem in der Homezone nichts anderes übrig als zu fast jedem Cache mit dem Auto zu fahren……ja,ja, es gibt so ein paar ganz harte, die IMMER mit dem Fahrrad cachen, aber wieviel sind das denn? Der Rest schippert mit dem Auto rum und verbrät Benzin in nicht unerheblichen Mengen>bescheuert! Und wenn schon bescheuert, dann auch richtig und ich hoffe, das der Blaumilchkanal eines Tages komplett durch die Republik geht und sein Fortbestand nicht von so verbissenen “100%gen” sabotiert wird…..Die Dosen sind in den Fällen die ich bis jetzt gemacht habe, immer so positioniert gewesen , das man kein Problem hat sein Auto abzustellen….Vielleicht sollte ich doch mal das Rad nehmen……gute Idee….mhmm

    bloop47

  11. @SickRon: O.K., deine Meinung ist offenkundig mehr auf den Radel-Power-Trail in den Westlichen Wäldern gerichtet und nicht auf den Blaumilchkanal, um den es ja in dem obigen Beitrag ursprünglich ging.

    Allerdings verstehe ich nicht, woraus Du den Schluss ziehst, dass ein derartiger Powertrail keinen Erholungswert besitzen würde – abgesehen davon, dass meiner Meinung nach nicht jeder Cache den Anspruch auf pädagogisch wertvoll oder kulturell bedeutsam genügen muss. Unterhaltung ist für mich auch ein nicht unerhebliches Argument beim Cachen. Oder aber auch sportliche Betätigung und Bewegung in der Natur, abseits von Verkehrsstraßen und bebauten Flächen. Vielleicht sollte man hier den Begriff „Power“ auch nicht zu sehr im Hinblick auf das Finden von möglichst vielen Dosen in kurzer Zeit gewichten. Es spricht doch nichts dagegen, dass man sich nur einen Teil aus der Gesamtstrecke herauspickt, diesen mehr oder weniger gemütlich abradelt oder abläuft und nebenbei auch ein paar Dosen einsammelt, die sich in der Nähe der Wege befinden. Das kann doch jeder selbst für sich entscheiden, wie er mit dem Angebot verfahren möchte. Und wenn jemand tatsächlich darauf aus ist, möglichst schnell seinen Fundezähler in die Höhe schnellen zu lassen, dann kann er das doch bitte auch tun. Immerhin verpestet er mit seinem Auto dabei nicht die Umwelt.

    Natürlich ist auch grundsätzlich der Owner eines Waldcaches und insbesondere bei einem derartigen Powertrails in der Verantwortung. Ich habe feststellen können, dass im Dialog mit Förstern, Grundstücksbesitzern und Jägern sich einige Vorurteile und Missverständnisse klären lassen. Und dann sollten natürlich die Cache auch so angelegt sein, dass die Natur nicht unnötig in Mitleidenschaft gezogen wird. Das geht eben ganz gut, wenn man z.B. nahe der Wege die Dosen an markanten Punkten versteckt und in der Beschreibung darauf hinweist, dass nur tagsüber gesucht werden soll. Ich glaube, dass hier ein Nachtcache, der quer durch den Wald führt – und in jedem Fall auch spannend sein kann – schwieriger bei den genannten Personen zu vertreten ist, als eine durch Cache aufgelockerte Streckenführung entlang der Rad- und Wanderwege. Letztendlich dürfte es meiner Meinung auch auch diese Cacheart gewesen sein, die durch den enormen Zulauf beim Geocaching die Stimmung in diese Richtung bei den Waldcaches geprägt hat.

    zwischenmahlzeit

  12. Hi,

    neben dem, dass ich SickRon voll zustimme, möchte ich noch aus Logs aus den BMK Dosen zitieren:

    “Über den Zustand vieler Logbücher waren wir schlicht entsetzt. Fast jedes durchweicht, zerfleddert Logs irgendwo auf den Streifen, Stempel und Kleber, die den Platz für 10 Logeinträge brauchen. Hier zeigen sich wohl die dunklen Seiten des Cachens mit der Prämisse “Scheiß drauf, was der Owner sich für Mühe gibt, wir schaffen so noch 50 Caches mehr am Tag”.”

    “Zusammen mit dem [zensiert] und [zensiert] ging es Nachts um 01:00 Uhr Los um einen Powercchetag im Süden zu machen. Am Ende waren es über 400 Dosen. Gar nicht schlecht wen Mann eine Anfahrt aus Köln hat.”

    “Knapp 1650 km und unzählige Tankstopps später war der Hunger von [zensiert] nicht zu stillen und es gab noch einen nächtlichen Cache im Westerwald.”

    “we woke up at 5AM and 5:30AM start the journey.. at 9AM started with first cache and we finished the serie plus few caches on the road at 7:30PM – so after 10.5 hours at was ours.. and at 11PM we were at home.. it took 203.8km in the serie and overall from Prague 1048km..”

    Ein Kommentar dazu ist wohl überflüssig.
    Gruß Martin

    lesserl

  13. Jeder kann sich den Teil aus dem Hobby heraussuchen, den er am liebsten mag. Die einen gehen klettern, dia anderen machen einen PT etc. Das ist doch das Schöne am Geocaching. Für jeden ist etwas dabei und jeder kann sich individuell etwas heraussuchen. Wir haben auch den BMK teilweise absolviert, müssen aber sagen, dass es nicht so unser Ding war. Der RadelTrail hingegen ist hier mit einer anderen Intension schon besser :-)

    Fam.Weiss

  14. Mal eine Frage an den owner: könnten die Infos zum Blaumilchkanal, sprich Länge, Anfang, Ende, cache-Anzahl, einmal aktualisiert werden? Bitte. Danke.

    Auch, wenn jetzt einige auf mich einschlagen mögen: ich habe einen der Initiatoren kennen gelernt, weil er vom NiederRhein kommt. Da der Kanal ja noch bis ans Meer muss und wir hier näher dran sind, werde ich hier den ersten cache der Reihe am NiederRhein platzieren, auf dass er sich irgendwann anbinden möge ;-)

    awema

    awema

  15. Hallo Awema, das mache ich gerne. Dank Dir für die Info. Hältst Du mich bitte auch auf dem Laufenden, was sich bei Euch dann tut?
    Viele Grüße und alles Gute für 2012,
    Martin

    zwischenmahlzeit

  16. Ich steh bei dieser Diskussion irgendwo in der Mitte: Massenweise hingeworfenen Dosen im Wald unterm Hasengrill find ich langweilig, da könnte man sich mehr Mühe geben, Trails mit so einer Idee wie den Blaumilchkanal find ich witzig (wenn er denn gepflegt wird-> Logbücher). Aber grundsätzlich bin ich der Meinung: Jeder nach seinem Geschmack, dafür gibts ja reichliche Varianten innerhalb der Caches. Ich werde mir den Blaumilchkanal sicher teilweise vornehmen, T5 mit Klettern dafür nie:-)

    Aber noch ‘ne ganz andere Frage: Kann ich irgendwie an die Karte (interaktiv) kommen? Wir wollen im Frühsommer Urlaub in Oberbayern mit unserem Wohnmobil (bald ein TB*grins*, Aufkleber ist schon hier) machen und müssen die Tour mit den Radlrunden natürlich strategisch gut vorplanen;-) Und so eine Karte würde das doch sehr vereinfachen.

    quilterin100

  17. Hallo quilterin100,
    ich hatte für den Artikel seinerzeit eine der beiden Bookmarklisten verwendet: http://www.geocaching.com/bookmarks/default.aspx?guid=71eb6ba2-8cbe-4b9b-92c0-d3e83b7c5f61&WptTypeID=2. Darüber kann man sich ein Pocket-Query herunterladen und dann z.B. in Garmin Mapsource einfügen. Oder natürlich auch auf Dein GPS-Gerät.

    zwischenmahlzeit

  18. Hier geht´s lo sam NiederRhein ;-)

    GC3A7K0

    Weitere Interessenten haben sich bereits gemeldet ;-)

    Beste G+ rüße

    awema

    awema

  19. … und in der “Grünen Hölle” (Regio Rhein) hackt man deswegen jetzt auch auf mir rum ;-)

    … selbst ein Bayer ist dabei …

    … aber, da stehen wir doch locker drüber ;-)

    Leute, die Zeit, als die Familie der cacher noch eine elitäre Truppe war, ist (leider) vorbei. Da ich seit 2006 dabei bin kann ich das glaube ich auch beurteilen …

    awema

  20. Geocaching geht den selben Weg wie jede andere Sportart / Hobby auch.

    Awema hat geschrieben “Leute, die Zeit, als die Familie der cacher noch eine elitäre Truppe war, ist (leider) vorbei. Da ich seit 2006 dabei bin kann ich das glaube ich auch beurteilen …”

    Übersetzt heißt das, der Pöbel darf jetzt auch mitmachen. So wie das auch bei Golf, Radfahren Motorradfahren usw ist. Schon spalten sich die Lager. Da sind die Technikfreaks, denen eigentlich am Hobby nix liegt – Hauptsache sie können sich dauernd was neues kaufen und angeben. Dann kommen die Fachsimpler, die alles wissen und einen auf Godfather des Hobbys machen. Es braucht irgendwelche Clubs, Vereine, Sippen die für den Gruppenzwang sorgen. Selbstverständlich dürfen die Heros nicht fehlen, die mit irrwitzigen Zahlen irgendwem irgendwas beweisen müssen. – und nicht zu Letzt braucht es eine gescheite Lobby im Hintergrund die ihr Geld daran verdient.
    Ich zähle mich nicht zur “Elite”, brauche das oben genannte alles nicht.
    Geocaching ist für uns der Ausgleich vom Alltag, Spass an der Natur, Ehrgeiz am Besonderen. Für Andere ist es die sinnlose Jagd auf Dosen, Döschen, Döselchen ohne jegliche Rücksicht auf Verluste an Natur und Reputation.
    Solche Monster wie der BMK lösen in uns nur ein Kopfschütteln aus, denn
    1.) Sind das ideale Caches für Leute, die Caches zerstören wollen. Wo sonst findet man so bequem an einer Linie aufgereiht einen Cache nach dem Andern zum Entfernen?
    2.) Werden solche Cachereihen wohl nur motorisiert gemacht (was ein Unding ist in der heutigen Zeit)
    3.) Sind sie eindeutig Masse statt Klasse (was wieder irgendwie zum Thema “elitär” führt)
    4.) Laden sie förmlich zum von mir verhassten “mitloggen” ein. Oder will mir einer ernsthaft sagen, ein Team von 5 Leuten macht so einen PT geschlossen? Nein der wird getrennt gemacht – jeder einen anderen Abschnitt und alle werden geloggt. Da sieht die Statistik doch gleich anders aus!

    Das hat alles nichts mit “elitär” zu tun sondern ist Selbstbeschiss. Wer die Schnautze voll hat von Telefonjokern, weil er nach 5 Minuten nicht gleich weiter kommt, der reisst halt dann PTs runter um “Erfolge” vorweisen zu können?

    Das sinnlose verteilen von Tradis, die weder Anspruch haben noch irgendeinen nenneswerten Ort zeigen nimmt in letzter Zeit sowieso schon Überhand. PTs leisten einen wertvollen Beitrag dazu und brauchen nicht mit “durchgeknalltes Hobby” gerechtfertigt werden. Sie sind sinnlos.

    Line6

  21. Das schöne am cachen ist IMHO, das niemand zu irgendwas gezwungen wird. Keiner MUSS T5-er machen, Mysteries, Tradies oder andere “Dosen”. Es gibt keinen Gruppenzwang und niemand wird schief angesehen, wenn er in seiner Statistik nur eine zwei- oder dreistelige Fundzahl hat. Bisher hat es noch nich tmal jemanden interessiert, ob ich überhaupt schon eine Dose gefunden habe. Geht man zu einem Event, ist man einfach nur dabei. Anwesenheit reicht, um Leute kennen lernen zu können. Wenn also niemand zu irgendwas gezwungen wird (Gruppenzwang sei das Stichwort), warum dann die Aufregung über PTs? Niemand muss die PTs machen, man muss sie noch nicht mal gut finden! Ich persönlich lehne PTs ab, weil sie IMHO meist aus sinnlos in die Landschaft geworfenen Filmkanistern bestehen. Über den Erholungswert reden wir mal nicht. Warscheinlich gründet sich die Ablehnung der PTs aus der Tatsache, das ich Filmdosen nicht besonders mag. Ein Cache wird für mich interessant wenn:
    - er mich in eine schöne Gegend führt, am besten ausserhalb von Städten, irgendwo im Wald/Gebirge
    - er Multi ist (ich weiss, so viele Multis habe ich noch nicht gemacht, aber ich gelobe Besserung),
    - die Finalgrösse ab small aufwärts ist.
    Und zwar genau in dieser Reihenfolge.
    Sind wir mal ehrlich, es wird immer Deppen geben, die sich an keine Konventionen halten. Unser Hobby hat, zum Glück, nur wenig Regeln. Aber selbst diese werden von einigen wenigen missachtet. Es wird immer welche geben, die im Wald in den Wildschweinmodus schalten. Es wird immer welche geben, die Finaldosen zerstören (Da spreche ich aus eigener Erfahrung vom Drachenschatz am Jägersteig!). Die Frage ist nur, wie gehen wir damit um! Es ist immer die geleiche Entwicklung abzusehen. Zuerst gibt es ein paar “Neerds”, die Anzahl ist überschaubar und man kennt sich untereinander. Da man in gleichen Bahnen denkt, ergeben sich Regeln meist von selbst und werden beachtet. Irgendwann kommen dann immer mehr dazu, die nicht unbedingt Neerdstatus haben. Damit wird ein Hobby “massentauglich”. Prozentual zu der Menge derer, die dem Hobby nachgehen, steigt aber auch die Menge der Deppen. Lässt sich leider nicht ändern!
    Ich würde vorschlagen, wer PTs nicht mag, der möge sie auf “ignore” setzen. Der Rest ist Überzeugungsarbeit und Apell an den gesunden Menschenverstand.

    Orgelkurt

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